chaos bsd
Schatten

Ich fühle mich leer und ausgebrannt, noch immer. Statt den Dingen, die mich ausgemacht haben, sehe ich nur die Schatten, die groben Umrisse, kann erahnen, was mal war, was nicht mehr ist.
Ich vermisse mich, meinen Geist, der gerade irgendwo Urlaub macht oder bereits verstorben ist. Alles ist weg, die Lebensfreude, das Interesse, die Liebe zu mir selbst.
Vieles habe ich in den Sand gesetzt und verloren, meinen Traum, meine Freunde, meinen Herrn, meine Liebe.

Meine Liebe, wie das klingt... als gäbe es jetzt keine. Ich bin nur verunsichert, in meinem Kopf ein Kind... "kann sein, kann nicht sein".

Mein Herr... es ist jetzt ein Jahr her, doch erst jetzt beginne ich, ihn wirklich zu vermissen. Die Gespräche mit ihm waren eine Hilfe und das Gefühl, einen Herrn zu haben... es fällt einem viel leichter, den Blick nach vorne zu richten, wenn es von einem erwartet wird.

Meine Freunde, hachja... ich vermisse sie nicht, nur hätte ich gerne Gesprächspartner. Aber das wird mir der Zeit.

Meinen Traum.... ich glaube, ich habe noch garnicht begriffen, wie weh es tut. Jedes Zeichen, dass ich sehe, jedes Bild löst ein Ziehen aus, schmerzhafter Natur. Dazu die Frage, nach dem Plan B. Es gab nie einen. Und eigentlich gibt es noch immer keinen. Aber wie immer muss es.


Doch vor allem vermisse die Geborgenheit einer Beziehung, vermisse die Küsse, die Umarmungen, das "Ich liebe Dich". Vermisse das Wissen, dass ich geliebt werde, dass da jemand ist, der an mich denkt und sich wohlfühlt bei mir.


Ich möchte ersticken, nicht nur das Gefühl haben, dass es so ist.
4.1.08 22:07


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