chaos bsd
I'm back

Nach langer Zeit mal wieder da. Und obwohl so viel passiert ist habe ich wenig Worte, die ich hier setzen könnte. Schweigen, wie immer irgendwie.

Hochzeit. Keine Uni mehr, stattdessen eine Ausbildung, drei Jahre Schule. Besser als 1200 pro Jahr für etwas, das nicht funktioniert. Aber ich habe Angst, fünf mal die Woche früh aufstehen. So etwas gabs lange nicht. Und sowas kann ich garnicht, zumindest sagt mir meine Panik, dass es wohl eher nicht funktionieren wird. Nur was dann? Ich weiß es nicht. Mein Mann studiert, ob das was wird vermag ich nicht zu sagen. Ich habe ehrlichgesagt wenig Ahnung, wie es bei ihm läuft, er redet nicht. Und wenn er redet, ist laut ihm alles ok. Aber mehr erfahre ich nicht. Vielleicht ja doch und ich weiß es einfach nicht mehr. Ich kann mich seit Monaten nicht auf meine Wahrnehmung verlassen. Ich erinnere mich an A, aber es war angeblich B. Oder ich erinnere mich garnicht. Also wer weiß, wie die Tage wirklich ablaufen, ich habe das Gefühl, nur daneben zu stehen und zuzusehen. Und immer wenn jemand fragt, sage ich "Mir geht's gut, wie geht's dir?" Ich bin da, aber vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht. Ich fühle mich kaputt und weiß nicht warum. Ich habe viel Geld, habe einen Mann, meine Ratten, habe eigentlich alles, was ich brauche, Doch ich sitze da und fühle mich kaputt, zerstört. Und überlege, ob es mir hilft, wenn ich mir Fleischstücke aus den Armen beiße oder ob ich lieber eines der Skalpelle verwenden sollte. Überlege, ob es mir hilft, wenn ich einfach mal einen Tag lang nichts esse, ob dann der Ekel vor dem eigenen Körper aufhört wenn ich mich quäle, aber ich kann sagen: Nein, das tut er nicht. Es hört nicht auf dieses Gefühl. Es hört nicht auf. Da helfen auch keine 4 Tabletten täglich, keine Therapie, kein garnichts. Da hilft nur Lächeln und Nicken und sagen "Hm, was? Nein, es ist nichts, mir geht's gut."

25.8.09 11:09


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